7 Kinder-Spiele gegen Langeweile an langen Wintertagen

7 Kinder-Spiele gegen Langeweile an langen Wintertagen

Draußen ist es kalt und drinnen geht’s über Tische und Bänke? Gut so! Gerade in der nassen, dunklen Jahreshälfte brauchen Kinder ausreichend (Denk-)Sport, um ihren Bewegungsmangel auszugleichen. Und wer sich nicht an der frischen Luft austoben kann, der muss das eben im Wohnzimmer machen. Wie dabei trotzdem nichts zu Bruch geht und man jede Menge Spaß haben kann, verraten wir euch mit diesen 7 Spieletipps:

1) Hundeschlittenfahrt:

Das eine Kind ist ein Eskimo, das andere dessen Schlittenhund. Der Eskimo setzt sich auf seinen Schlitten (ein Tuch). Der Hund bekommt ein Geschirr angelegt. (Dafür verwendet ihr am besten ein Springseil. Dieses wie ein Pferdegeschirr um die Brust wickeln, nicht nur um den Bauch!)

Los geht die wilde Fahrt durchs Wohnzimmer!

2) Eisschollen-Lauf:

Die Kinder stehen am Ufer eines Eismeeres. Sie haben einen leeren (Koch-)Topf und großen Hunger. Überall im Meer (oder auf der gegenüberliegenden Seite) befinden sich Fische (Wäscheklammern), die die Kinder einsammeln müssen. Da sie dafür natürlich nicht einfach ins eiskalte Wasser springen können, erhält jedes Kind zwei Eisschollen (rutschfeste Alltagsmaterialien wie Mousepads oder Teppichfliesen), mit denen es sich durch den Raum bewegt. Hierbei steht er immer auf einer Eisscholle, legt die Zweite vor sich und wechselt hinüber. Die freigewordene Eisscholle legt er wieder vor sich ab. So werden die Fische einzeln und Stück für Stück in den Topf gebracht.

3) Minischlittschuhe:

Abwaschschwämme oder Tücher unter die Schuhe und los. Aber Vorsicht: Rutschgefahr!

4) Im Winter ziehe ich … an, damit ich ja nicht frieren kann!:

Dieses Gedächtnisspiel geht nach denselben Regeln wie „Ich packe meinen Koffer“. Jedes Kind sagt den Spruch auf und nennt dabei ein Kleidungsstück. Die bereits genannten Teile müssen aber vorher erst in der richtigen Reihenfolge wiederholt werden.

5) Schneegestöber:

Eine oder mehrere Schneeflocken aus Watte werden in die Luft gepustet. Sie dürfen nicht auf den Boden fallen, weil sie dann selbstverständlich schmilzen würden. Alle Kinder versuchen durch kräftiges Pusten die Flocken in der Luft zu behalten.

6) Der erfrorene Pinguin:

Die Kinder sind Pinguine, die durch den Raum watscheln. Dabei läuft Musik. Sobald diese ausgeschaltet wird, müssen die Kinder sofort in ihrer Bewegung innehalten. Sie bleiben so stehen, wie sie gerade sind und dürfen sich erst wieder bewegen, wenn die Musik weiterläuft.

7) Sch…, Sch…, Sch…, Sch…:

Wieder läuft Musik und die Kinder bewegen sich dazu frei im Raum. Sobald die Musik ausgeschaltet wird, nennt der Spielführer (Mama, Papa oder ein älteres Geschwisterkind) einen der vier Begriffe mit „Sch“ und die Kinder machen die entsprechende Bewegung:

  • Schneeflocke: auf den Boden legen wie ein Stern
  • Schneeball: sich selber zur Kugel rollen
  • Schlitten: Vierfüßlerstand
  • Schneemann: ganz still stehen (eingefroren)

 

Und wenn dann der echte Schnee fällt, gibt es draußen auch endlich wieder genug zu unternehmen und zu entdecken!


Bildnachweise:
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